Glanzsittich (Neophema splendida): |
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Das Männchen hat die Oberseite einschließlich Nacken und Schwanzfedern grün. Der Kopf ist leuchtend blau, die Flügelränder sind blasser blau, die in das Dunkelblau der Unterflügeldecken übergehen. Dunkelblau sind auch die Schwingen. Die Brust ist scharlachrot , Bauch,Unterschwanzdecken und Unterseite der Schwanzfedern sind gelb. Das Weibchen ist insgesamt matter gefärbt und das blau am Kopf ist viel heller und nicht so ausgedehnt wie beim Männchen. Jungvögel sehen dem Weibchen ähnlich. Glanzsittiche bewohnen trockene Gebiete in Süd-und Westaustralien, da ihm das trockene und heiße Klima behagt. Die Vögel sind recht empfindlich gegen Nässe und feuchtes Klima, brauchen daher trockene Schutzräume. Der Glanzsittich ist ein gut zu haltender und ruhiger Vogel, der trocken und vor Zugluft geschützt, in einer Aussenvoliere überwintern kann. Sie brauchen viel Bewegung und setzten bei mangelnden Flugmöglichkeiten Fett an, daher sollte die Voliere für ein paar Glanzsittiche 2m x 1m x 2m betragen.. Glanzsittiche sind friedliche und verträgliche Vögel. Da er in der Natur überwiegend von Grassamen lebt, liebt er Kolbenhirse und lässt sich problemlos von einem Gemisch aus verschiedenen Hirsesorten und Glanz ernähren (Fertigmischung z.B. Verselle Laga Neophemenfutter), das meistens auch einige Haferkerne enthält. Auch ist Grünfutter für Glanzsittiche wichtig wie z.B. frischreife Grasrispen, Vogelmiere, Löwenzahn, Apfel, Möhre, Salat, Endivie, Chicorée oder Gurke, um die wichtigsten Vitaminspender zu nennen. |
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Schönsittich(Neophema pulchella): |
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Das Männchen ist von Scheitel über den Nacken und Rücken grün gefärbt. Der Vorderkopf und die kleinen und mittleren Flügeldecken sind türkisblau. Untere Flügeldecken und äußerer Rand der Schwungfedern dunkelblau, dunkelrotes Band zwischen grünen und dunkelblauen Flügeldecken. Brust und Bauch gelb, Schnabel schwarzgrau. Das Weibchenist ist gleich gefärbt, jedoch matter. Das Brustgefieder ist grünlicher und es fehlt das dunkelrote Band auf den Flügeldecken. Jungvögel: ähnlich den Weibchen. Volle Ausfärbung mit ca. 5-7 Monaten. Haltung in großem Käfig mit viel Freiflug / Voliere möglich. Von allen Grassitticharten sind sie die unverträglichste Art. Paare
sollten deshalb einzeln (auch nicht in der arteigenen Gruppe zusammen)
gehalten werden. Sie vertragen sich in der Regel gut mit anderen Vögeln
(z.B. Prachtfinken). |
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Bourkesittich(Neopsephotus bourkii): |
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Der Bourkesittich ist oberseits braun, wobei die Federn der Flügeldecken isabellfarbene Säume haben. Die Brust ist braun mit rosa, der Bauch rosa. Auf den ersten Blick sehen Männchen und Weibchen sich sehr ähnlich und erst bei näherem Hinsehen kann man kleine Unterschiede feststellen. Die Männchen weisen ein mehr oder weniger ausgeprägtes blaues Stirnband auf. Schultern, Unterflügel, Unterschwanzdecken, Schenkel und Flanken sind ebenfalls blau. Im allgemeinen hat die Henne einen Flügelstreifen, der beim Hahn nur schwer oder gar nicht sichtbar ist. Auch ist der Bauch des Weibchens matter gefärbt. Die Jungvögel ähneln den Weibchen. Geschlechtsmerkmale sind, vom größeren Flügelstreifen bei vielen Weibchen abgesehen, beinahe nicht festzustellen. Bourkesittiche sind vorwiegend früh morgens und abends aktiv. Meistens sind sie tagsüber allerdings wenig aktiv und bewegen sich wenig, auch wenn sie zwischendurch immer mal wieder aktivere Phasen haben, um z.B. zu fressen. Sie sind robust, friedlich, zutraulich, nagen kaum und baden oft gerne oder lassen sich gerne beregnen. In der Regel werden sie nicht sehr zahm. Sie sind ruhige Vögel mit einer angehmen melodischen Stimme. Sie können in der arteigenen Gruppe gehalten werden oder mit anderen
friedlichen Sittichen oder Prachtfinken vergesellschaftet werden. |
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Nymphensittich(Nymphicus hollandicus): |
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| Kennzeichen: Größe: ca. 32cm, Männchen: grau; Vorderkopf, Haube und Kehle gelb; großer Ohrfleck rotorange; äußere Flügeldecke weiß; Schnabel grau; Wachshaut nackt; Iris dunkelbraun bis schwarz; Augenring nackt; Füße grau; mittlerweile gibt es auch viele Mutationen wie z. B. Zimter, Lutinos, Geperlte, Weißköpfe, etc.. Beim Weibchen ist der Wangenfleck matter gefärbt und grau überlagert. Die Geschlechtsbestimmung bei manchen Mutationen ist nicht so leicht wie bei den wildfarbenen Nymphensittichen, oft gibt nur das Verhalten (insbesondere die Balzrufe des Männchens) Auskunft über das Geschlecht. Ansonsten gilt immer noch das "Fischgrätenmuster" auf der Schwanzunterseite bei den Weibchen als markantes Mal zur Unterscheidung. Ob man nun sich für zwei Männchen oder Weibchen - oder gar beides entscheidet, ist eigentlich egal, da sich beide Geschlechter gleichermaßen vertragen. Unterbringung in Freivolieren oder Zimmervolieren. Mindestmaß: 2m x 1m x 1m (Länge x Breite x Höhe), vor allem bei kleineren Käfigen müssen die Vögel zusätzlich Freiflug in der Wohnung erhalten. Nymphensittiche sind robuste Vögel, die frostfrei überwintern können. Die Vögel zeigen sich anderen Sitticharten gegenüber meistens friedlich. Nymphensittiche brauchen viel Beschäftigungsmaterial wie z. B. frische Zweige. Als Körnerfutter füttere eine Fertigmischung (Verselle Laga:
Grossittich spezial) und gebe meinen Nymphen stets frisches Grünfutter.
Zur Fütterung geeignete Obst-, Gemüse-, und Grünfuttersorten
sind Apfel, Birne, Banane, Mandarine, Erdbeere, Himbeere, Ananas, Paprika,
Gurke, Karotte, rote Beete, Kresse, Vogelmiere, Gras, Löwenzahn,
etc. |
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Rosellasittich(Platycercus eximius ): |
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Bei den Männchen sind Kopf, Hals, Brust und Unterschwanzdecken rot, Wangenflecken weiß, Bauch grüngelb, Rücken- und Flügelfedern schwarz mit gelben Säumen. Mittlere Flügeldecken schwarz, untere Flügeldecken und äußere Deckfedern blau, Schwanzoberseite dunkelblau, äußere Schwanzfedern hellblau, an der Spitze weiß. Weibchen: matter gefärbt, weißer Unterflügelstreif, häufig kleiner. Die Rosellas sind vor allem zur Brutzeit unverträglich, sie kommen daher nicht für die Gemeinschaftshaltung in Frage. Sie sind winterhart und können daher sehr gut in (großen) Gartenvolieren gehalten werden. Die Plattschweifsittiche haben eine recht laute Stimme und baden gerne. Der Prachtrosella-Sittich, ist für die Käfighaltung völlig
ungeeignet. Er entfaltet erst seine ganze Schönheit, wenn er in einer
Voliere fliegen kann. Die Voliere sollte einen Mindestmaß von 3
m Länge, 1 m Breite und 2 m Höhe haben. Rosellas sind hart und ausdauernd. Sie sind relativ zutraulich, baden gerne und nagen wenig, vor allem, wenn sie frische Zweige zum Nagen bekommen. Ihre Stimme ist nicht sehr laut, aber sie können relativ laut rufen. Rosellas sind unverträglich gegenüber anderen Sittichen und Papageien. Deshalb sollten Paare auch außerhalb der Brutzeit alleine gehalten werden. Sie eignen sich auch für Anfänger in der Sittichhaltung. Als Körnerfutter füttere eine Fertigmischung (Verselle Laga: Grossittich spezial) und gebe stets frisches Grünfutter. Zur Fütterung geeignete Obst-, Gemüse-, und Grünfuttersorten sind Apfel, Birne, Banane, Mandarine, Erdbeere, Himbeere, Ananas, Paprika, Gurke, Karotte, rote Beete, Kresse, Vogelmiere, Gras, Löwenzahn, etc. |
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